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Als Schnapprollo bekannt - als Springrollo angeboten

Mit einem Springrollo kann man den Raum für Licht- und Wärme schützen

Springrollo

Kein Sonnenschutz ist bekannter als das legendäre Springrollo, welches auch unter dem Synonym Schnapprollo vielerorts bekannt ist. Die Mechanik eines Springrollos ist einfach: Der Rollostoff wird an einer Rollowelle befestigt in dessen Rohr ein Federzug-Mechanismus eingearbeitet ist. Durch den Zug nach unten wird die Feder gespannt und erhält dadurch so viel Kraft, dass man beim nochmaligen Betätigen, den Behang bis nach oben ziehen lassen kann. Als Springrollo oder Schnapprollo bezeichnet man ein Rollo mit Mittelbedienung. Dieses ist die häufigste Variante von Rollos. Man zieht das Rollo ein kleines Stück nach unten und eine Federspannung wickelt das Rollo auf die Welle, wenn man es gleich wieder loslässt. Wenn das Rollo unten bleiben soll, dann muss man es langsam und behutsam loslassen.

Das Springrollo als bekanntes Produkt am Fenster


Bedient wird das Springrollo an einer Schnur, welche in der Mitte am Beschwerungsstab befestigt ist. Diese Kordel zieht man einfach nach unten, so dass sich oben die Feder entriegelt. Der Rollostoff bewegt sich nach unten. Nun muss man mit etwas Feingefühl den Einrastpunkt der Feder erspüren und das Rollo ist fixiert.

Durch ein zweites leichtes Ziehen an der Rollokordel wird die Feder wieder aus der Verriegelung genommen und man kann leicht die Kraft der Rollofeder spüren, so dass der Rollobehang noch oben durch eine Drehbewegung der Rollowelle gezogen wird. Das Prinzip an sich ist einfach wie genial. Genau das ist vielleicht auch der Grund, warum sich das Springrollo über viele Jahre hinweg so gut gegenüber anderen Sonnenschutzprodukten behauptet hat.